Baudirektor Wolfgang Heckenast und Landesrat Heinrich Dorner setzen im Winterdienst auf Vorbeugung.
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Burgenland

Warum präventiv gestreut wird

2. Dezember 2022
Die klimatischen Veränderungen stellen den Winterdienst der Baudirektion Burgenland vor neue Herausforderungen. Gefragt ist daher eine laufende Weiterentwicklung des Winterdienstes und neue Lösungsansätze. „Deshalb kommen bereits seit einiger Zeit innovative Streutechnologen zum Einsatz, die dafür sorgen, dass die Streumengen im Burgenland so gering wie möglich, aber so ausreichend wie nötig gehalten werden“, erklärt Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner.

Im Burgenland wird hier vor allem auf das „präventive Streuen“ mittels Feuchtsalz gesetzt. Die Einsatzplanung wird mittels Wetterprognosen, die in einem speziellen Online-Einsatzportal zusammen mit anderen relevanten Daten zusammengeführt werden, organisiert.

„Das ermöglicht uns, effektiv vorbeugend zu streuen und damit auch bei Eintritt der Niederschläge eine bestmögliche Räumleistung zu erreichen“, erläutert Baudirektor Wolfgang Heckenast.

Darüber hinaus hat das Feuchtsalz auch eine effizientere und schnellere Tauwirkung und ermöglicht ein gleichmäßiges und homogenes Streubild.

Diese „präventive Streuung“ ist mittlerweile Standard und bedeutet, dass ein dünner Salzfilm aufgetragen wird, bevor Schnee fällt. Der Vorteil ist, dass sich der Schnee weniger schnell mit der Straße verbindet und damit leichter wegzuschieben ist. „Das erhöht die Verkehrssicherheit wesentlich. Wir sparen hier bei nachfolgenden Streuvorgängen Auftausalz und arbeiten somit umweltfreundlicher“, betont der Infrastrukturlandesrat.