Kinder überqueren eine Straße auf einem Zebrastreifen
Kinder im Straßenverkehr schützen. Die neuesten technischen Lösungen für eine effiziente Verkehrsüberwachung.
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Verkehrsüberwachung

Sichere Schuldwege durch moderne Verkehrstechnik

8. Juli 2024
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Junge Verkehrsteilnehmer sind oft überfordert: Der Straßenverkehr ist ein stressiger und lauter Ort, den sie rasch zu durchqueren versuchen. Das laserbasierte Überwachen von Tempolimits leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit.

Untersuchungen zeigen, dass Kinder im Alter von 5 bis 6 Jahren Schwierigkeiten mit dem vorausschauendem Pendelblick (Links-Rechts-Schauen) beim Überqueren einer Straße haben. Sie können nur schwer abschätzen, wie schnell das herannahende Auto fährt, wie groß der Abstand ist und ob es vor dem Zebrastreifen stehen bleiben wird.

Erst mit ungefähr 8 bis 9 Jahren entwickeln sich vorbeugende Verhaltensweisen zur Vermeidung von Gefahren. Ralf Larcher, Geschäftsführer  von VITRONIC Austria, berichtet von Erlebnissen mit seiner Enkeltochter:

„Kinder ticken anders: Sie haben ein kleineres Sichtfeld, eine verlängerte Reaktionszeit und sind mit den Gedanken bereits beim nächsten Spiel. Folglich kann es im Straßenraum schnell zu brenzligen Situationen kommen.“

Tempo 30 schützt vulnerable Verkehrsteilnehmer

Verkehrsberuhigende Maßnahmen in Städten und Gemeinden – beispielsweise vor Kindergärten und Schulen – unterstützen Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr. Denn mit einer niedrigeren Fahrgeschwindigkeit sinkt auch das Unfallrisiko. Eine Gefahrenbremsung bei Tempo 30 umfasst einen Anhalteweg von 13,5 Metern. Bei Tempo 40 beträgt dieser bereits 20 Meter.

Die 35. Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) erleichtert ab Juli 2024 das Einführen von Tempo 30 innerorts. Im Zusammenhang damit braucht es jedoch einen weiteren Baustein für mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen. Denn erst eine effiziente Geschwindigkeitsüberwachung trägt zu einem gesetzeskonformen Fahrverhalten bei.

Mehr Schutz für Kinder und Jugendliche mittels moderner Verkehrsüberwachung

Von der Notwendigkeit, Rasern in Tempo 30-Zonen Einhalt zu gebieten und eine präzise Verkehrsüberwachung einzuführen, berichtet Christoph Prendinger, Stadtrat für Finanzen und Wirtschaft des niederösterreichischen Berndorf:

„Nach Beschwerden aus der Bevölkerung hat die Stadtregierung ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben. Im Bereich von Schulen wurden dabei Spitzengeschwindigkeiten von 70 bis 80 km/h gemessen – in einer 30er-Zone, wohlgemerkt … für die Erhöhung der Verkehrssicherheit sind Laser-Messgeräte Gold wert.“

Die laserbasierte Geschwindigkeitsüberwachung und videobasierte Rotlichtüberwachung von VITRONIC unterstützt Städte und Gemeinden mit innovativen Lösungen im Bereich der Verkehrssicherheit.

Mehr Infos und Kontakt

 

VITRONIC Machine Vision Austria GmbH
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