Bürgermeister Ewald Peer, LH-Stv. Anton Lang, LH Hermann Schützenhöfer, Wolfgang Wlattnig und Bürgermeister Mario Abl.
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Positive Bilanz der Gemeindestrukturreform

4. Februar 2020
Die neue Plattform „Zukunft Gemeinde“ soll die Erfolge, die sich aus der steirischen Gemeindestruktur ergeben, dokumentieren und illustrieren. Präsentiert wurde die Plattform bei einem Pressegespräch mit Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang, den Bürgermeistern Ewald Peer (Weißkirchen in Steiermark) und Mario Abl (Trofaiach) sowie dem Leiter der Abteilung 7 Gemeinden, Wahlen und ländlicher Wegebau, Wolfgang Wlattnig.

Auf der Plattform „Zukunft Gemeinde“ werden ausgewählte Erfolgsgeschichten in Form von Videos vorgestellt. Damit sollen die Chancen, die sich für die steirischen Gemeinden durch die Strukturreform ergeben haben, deutlich gemacht werden.

Für Landeshauptmann Schützenhöfer stellt die Gemeindestrukturreform 2015 eine einzigartige Erfolgsgeschichte dar: „Die Reform der steirischen Gemeindestruktur war kein einfacher Weg, aber sie hat sich aus heutiger Sicht bewährt. Wir haben jetzt 286 starke und zukunftsfähige Gemeinden, die über bessere finanzielle Möglichkeiten verfügen und den Bürgerinnen und Bürgern ein umfangreicheres Service bieten können.“

Landeshauptmann-Stellvertreter Anton Lang betonte: „Quer durchs Land ist es in den Fusionsgemeinden zu Effizienzsteigerungen, zu neuen Investitionen in die Infrastruktur, zur Verbesserung des Angebots etwa in den Bereichen Kinderbildung und -betreuung und zu einer deutlichen Steigerung des Service- und Dienstleistungsangebots für die Bürgerinnen und Bürger gekommen. Das Ziel, die steirischen Gemeinden stärker und lebensfähiger zu machen, ist durch die Fusionen erreicht worden.“

Die Meinungen der Bürgermeister

„Dank der Gemeindestrukturreform konnten wir eine neue Kinderkrippe errichten und können nun eine umfangreiche Kinderbetreuung anbieten. Außerdem konnten so neue Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden“, so Ewald Peer, Bürgermeister der Marktgemeinde Weißkirchen in Steiermark.

Mario Abl, Bürgermeister der Stadtgemeinde Trofaiach, hob die mit der Fusion verbundenen Chancen hervor: „Die neue Stadtgemeinde wirtschaftet durch die Fusion effizienter und lukriert mehr Anteile aus dem Finanzausgleich. So können wir langfristige Projekte, wie die Generalsanierung des Freibades oder die Revitalisierung des Stadtparks, für die Bevölkerung umsetzen.“