150 x KOMMUNAL - Prominenz aus Politik und Wirtschaft feierte die 150. Ausgabe des größten Gemeindemagazins

Wien, 25.06.09 - Trotz des wenig sommerlichen Wetters kamen gestern zahlreiche geladene Gäste auf die summerstage in Wien, um gemeinsam mit KOMMUNAL und dem Österreichischen Gemeindebund die 150. Ausgabe des Fachmagazins zu feiern und den Geschäftsführern Walter und Michael Zimper zu der Erfolgsgeschichte ihres Magazins zu gratulieren.
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von KOMMUNAL standen im Mittelpunkt des Abends.

Wichtiger Partner für Bund und Gemeinden

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Geschäftsführer des Kommunalverlags. ließ Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer die Anfänge des Magazins Revue passieren. Er erinnerte an die nicht einfache Situation vor nahezu 20 Jahren, als die Idee für die Schaffung eines einheitlichen Sprachrohres für Österreichs Gemeinden entstand. Dem Engagement und feinem journalistischen Gespür des Gründers Prof. Walter Zimper sei es zu verdanken, dass KOMMUNAL sich als das offizielle Organ des Österreichischen Gemeindebundes etabliert hat. Heute können KOMMUNAL und Österreichischer Gemeindebund mit Zuversicht in eine gemeinsame Zukunft blicken.

Ein „ganz großes Dankeschön dafür, dass die Zusammenarbeit mit dem Innenministerium so gut funktioniert" erhielt das Magazin Lob von Innenministerin Maria Fekter. Ob es sich um sachliche Wahlberichterstattung, Hintergründe zu Volksbegehren oder Erläuterungen zum neuen Sicherheitspass handelte - für sie war KOMMUNAL seit Anbeginn ein verlässlicher Partner, wenn es darum ging, Gemeindevertreter in ganz Österreich über wichtige und komplexe Themen zu informieren. „Nicht nur als Gemeindeministerin, sondern auch als Polizeiministerin habe ich in dieser Zeitschrift einen guten Partner gefunden", so Fekter. 

Die Zukunft der österreichischen Gemeinde

In einer anschließenden Podiumsdiskussion wurden die hochkarätigen Diskutanten um ihre Meinung zum Thema „Quo vadis Kommune - die Zukunft der österreichischen Gemeinde" gebeten.

Neben Innenministerin Fekter, Gemeindebundpräsident Mödlhammer, Walter und Michael Zimper, vertraten der ehemalige Staatssekretär und Industrielle Josef Taus sowie Wolfgang Hiller, Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments ihre Ansichten. Die schwierige Wirtschafts- und Finanzsituation der Gemeinden wurde dabei ebenso diskutiert, wie etwa die Frage, inwieweit die österreichischen Bürgermeister die Informationspolitik der EU unterstützen können. Die niedrige Wahlbeteiligung bei den Europawahlen zeigt, dass Handlungsbedarf besteht. Die EU-Politik betrifft Gemeinden unmittelbar und - hier waren sich alle Diskussionsteilnehmer einig - es ist wesentlich, die Idee eines gemeinsamen Europas den Menschen näher zu bringen. Die Geschäftsführer von KOMMUNAL versicherten, dass sie auch weiterhin mit regelmäßiger Berichterstattung ihren Beitrag dazu leisten werden.

Ein besonderes Highlight des Abends war der Besuch von Vizekanzler Josef Pröll, der es sich nicht nehmen ließ, überraschend vorbeizukommen, um KOMMUNAL zur 150. Ausgabe zu gratulieren. Passend zum Thema der Podiumsdiskussion betonte der Vizekanzler, wie wichtig es sei, dass sich Gemeinden und Bundesregierung den politischen Herausforderungen gemeinsam stellen und auch in Zukunft kooperieren. KOMMUNAL als Sprachrohr der Gemeinden ist hierbei eine wichtige Plattform. Auch im Bundesministerium für Finanzen ist das Magazin mittlerweile unentbehrlich geworden. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet", so Pröll. „Ich gratuliere zu Eurem hervorragenden Magazin und wünsche alles Gute für die Zukunft." 

Die Erfolgsgeschichte fortschreiben

Die gegenwärtige Situation von KOMMUNAL, betonte Walter Zimper an diesem Abend, gibt Grund zu Zuversicht und Freude. Laut einer kürzlich durchgeführten Umfrage ist KOMMUNAL das bekannteste und beliebteste Gemeindemagazin Österreichs. 94 Prozent der befragten Gemeindevertreter ist KOMMUNAL als das offizielle Organ des Österreichischen Gemeindebunds bekannt, mehr als die Hälfte von ihnen liest das Magazin regelmäßig, da es sie nach eigener Aussage bei ihrer täglichen kommunalpolitischen Arbeit unterstützt. Trotz dieses hervorragenden Feedbacks, wollen sich die Brüder Zimper nicht auf den Lorbeeren ausruhen: „Mein Bruder und ich sind fest entschlossen, das Lebenswerk unseres Vaters fortzusetzen und KOMMUNAL in die nächste Generation zu tragen", so Walter Zimper.

Unter dem Motto: „KOMMUNAL optimal. Noch näher am Leser - noch stärker in den Gemeinden" wird KOMMUNAL zu einer Plattform ausgebaut, die über das Magazin hinausreicht. „Mit zusätzlichen Leistungen und Services wie Internet-Portal und Networking-Veranstaltungen", beschreibt Michael Zimper die nahe Zukunft, „bildet KOMMUNAL dann eine Drehscheibe zwischen Politik, Verwaltung und Wirtschaft, die kommunalen Entscheidungsträgern und Vertretern der Wirtschaft die Möglichkeit gibt, sich laufend auszutauschen und in direkte Kommunikation zu treten." Neben der bereits etablierten KOMMUNALMESSE, die alle zwei Jahre stattfindet, ist beispielsweise geplant, weitere Veranstaltungen in Form von Symposien und lokalen Präsentationen anzubieten.

Fotos vom Jubiläumsfest